04.04.2025
Zum Auftakt der Kleinen Festspiele hat das Wolfhager Figurentheater „Das Neinhorn und die Schlangeweile“ gespielt.
Mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer – überwiegend Kinder und Jugendliche – haben die diesjährigen Kleinen Festspiele besucht. Vier verschiedene Theaterstücke mit teilweise zwei Vorstellungen, und ein Musicalabend haben die Gäste jeden Alters ins buchcafé gelockt. Bereits zum 22. Mal ist die Kinder- und Jugendtheater-Woche erfolgreich vom Fachbereich Generationen der Stadtverwaltung organisiert worden.
Zum Auftakt mit „Das Neinhorn und die Schlangeweile“ am Montagmorgen begrüßte Bürgermeisterin die Kinder und wünschte ihnen viel Spaß. „Es ist toll, dass wir mit den Kleinen Festspielen bereits Kindergarten- und Grundschulkinder an das Theater heranführen und ihnen so einen Zugang zu Kultur ermöglichen können“, sagt Hofmann.
Das „Neinhorn“ des Autors Marc-Uwe Kling war gerade durch den Wortwitz bei den Grundschulkindern sehr beliebt und hat für Lacher gesorgt. Das Wolfhager Figurentheater wurde mit großem Applaus für diese große Leistung belohnt. Die Grundschulkinder erlebten eine witzige Geschichte über das süße, aber recht eigenwillige „Neinhorn“ und die „Schlangeweile“ und lernten dabei: Langweile ist nur eine Frage der Einstellung.
Das Theater Laku Paka brachte das ganz kleine Kindergarten- Publikum mit dem Stück „Frau Mangolds Garten“ zum Staunen und Mitmachen. Eine amüsante Geschichte, was es mit dem „Grünen Daumen“ auf sich hat, mit launiger Musik und Spannung. Die einfühlsame Spielerin fesselte die Kinder mit ihrer Musik und spielerischen Leistung. Das Theater wurde vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Für die etwas größeren Kinder spielte das Theater Mittendrinn aus Fulda das humorvolle Stück „Stadtmaus und Feldmaus“ mit eigens komponierten Liedern. Dabei konnte man den Unterschied zwischen dem Land- und Stadtleben deutlich erkennen und gleichzeitig etwas über Aufräumen und Mülltrennung lernen.
Das Trotz-Alledem-Theater aus Bielefeld zeigte ein Stück zum Nachdenken, das vorwiegend von Gesamtschulen besucht wurde. „Die Geschichte von Lena“ erzählte von Ausgrenzung und Mobbing. Im Anschluss konnten die Schüler einen Flyer zum Thema mit nach Hause nehmen.
Den Abschluss der Kleinen Festspiele gestalteten Musicaldarsteller Maik Eckhardt, Sängerin Katharina Behrens und Tänzerinnen von „Musicaldance.Spotlight“. Mit tollen Kostümen und stimmungsvoller Beleuchtung wurde jeder Act von „My Musical Playlist 2.0“ passend untermalt. Beliebte Songs aus den bekannten Musicals sowie die Tänze begeisterten das gemischte Publikum.
Großer Dank gilt den Kindertagesstätten, den Schulen und Erwachsenen. „Sie sind die wichtigsten Adressaten und Kooperationspartner für die Veranstaltungswoche“, hebt Elke Mausehund vom Fachbereich Generationen hervor. „Auch die Sponsoren – die Bürgerstiftung des Landkreises und die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg – haben einen großen Anteil an der Erfolgsgeschichte der Kleinen Festspiele“, ergänzt sie.